Wenn ein Krankenhaus in die Krise gerät: Warum operative Führung und Insolvenzrecht gleichzeitig beginnen müssen
Die Lage ist ernst. Laut dem aktuellen Krankenhaus-Barometer des Deutschen Krankenhausinstituts gehen 79 Prozent der deutschen Krankenhäuser für 2024 von einem negativen Jahresergebnis aus. Zwei Drittel erwarten, dass sich die Situation 2025 weiter verschlechtert.
Zwischen 2020 und 2024 meldeten 88 Krankenhäuser Insolvenz an. 2018 und 2019 waren es jeweils nur zehn pro Jahr. Was einmal undenkbar schien, ist heute Realität.
Und doch: Ein gerichtliches Verfahren bedeutet nicht das Ende. Es ist ein rechtlicher Rahmen, kein Urteil. Was er bedeutet, hängt davon ab, wann und wie gehandelt wird.
Das eigentliche Problem
In einer Krise greifen die meisten Träger und Geschäftsführungen zu einem von zwei Hebeln: einem Anwalt oder einem Berater. Selten zu beiden gleichzeitig. Und noch seltener zu beiden, die wirklich miteinander arbeiten.
Was rechtlich entschieden wird, verändert operative Spielräume. Was operativ umgesetzt wird, hat rechtliche Konsequenzen. Wenn diese beiden Seiten nicht koordiniert sind, entstehen Zeitverluste und Fehler, die sich nicht mehr korrigieren lassen.
Die Antwort: HCP × ATN
Seit Juli 2026 gibt es eine Kooperation, die genau das ändert: Healthcare Partner und ATN Rechtsanwälte arbeiten gemeinsam, operative Führung und Restrukturierungsrecht aus einer Hand, vom ersten Gespräch an.
Das ist neu. Nicht weil es diese beiden Kompetenzen nicht gäbe, sondern weil sie in dieser Form bisher nicht zusammengearbeitet haben. Strukturiert, koordiniert, auf Augenhöhe.
Healthcare Partner übernimmt die operative Führungsverantwortung im Haus. Dr. Christian Kloeters kennt den klinischen Betrieb von innen, als Arzt und als Geschäftsführer. ATN Rechtsanwälte klärt parallel die rechtliche Lage: persönliche Haftung, Verfahrensoptionen, nächste Schritte. Mit 13 Standorten in NRW und Mandaten bundesweit.
Kein Übergabeverlust und keine parallelen Prozesse ohne gemeinsame Basis.
Für wen ist diese Kooperation gedacht?
Geschäftsführungen und Träger von Krankenhäusern und Kliniken in wirtschaftlich schwieriger Situation. Kommunale Häuser, kirchliche Träger, freigemeinnützige Einrichtungen. Bundesweit. Und am besten bevor die Situation akut wird.
Erste Einschätzung in fünf Minuten
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